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Schnarchenweiler Tagebuch |
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15.05.2012, 16:03 (Schnarchenweiler Sonnenuhrzeit) So, so ... ... interessante Sache, das! Irgendwie scheint es also doch bereits vor einigen Jahren in Ärztekreisen angekommen zu sein, daß Magnesiummangel zu Bluthochdruck führt. Und warum ist bei diesem längst bekannten Problem keiner der neun Ärzte, die zeitlich unabhängig voneinander (nacheinander im Laufe der Zeit) meinen Bluthochdruck ausschließlich mit der chemischen Keule behandelt haben, darauf gekommen? Zur supportiven Magnesium-Therapie bei Bluthochdruck Neun ahnungslose Ärzte. Bei ein, zwei oder drei von neun Ärzten würde das bei mir noch in den tolerierbaren Bereich fallen. Schließlich kommt es ja auch schon einmal vor, daß man mit einem etwas kniffeligen Fall von gelegentlichen, scheinbar grundlosen Kfz-Motoraussetzern nach der fruchtlosen Konsultation von zwei, drei Markenwerkstätten schließlich in der vierten aufgesuchten, wilden Schrauberwerkstatt den geeigneten Spezialisten findet, der gezielt aus dem Motorraum ein ganz unauffälliges elektronisches Bausteinchen herauszieht, es in zehn Minuten ersetzt und das Problem endlich behebt. Aber wenn neun Meister, darunter ein doppeldoktoriger Professor, einen Magnesiummangel als Grund für einen Bluthochdruck nicht finden, dann ist das für mich, bei schmeichelhaftester Betrachtung, ein Komplettversagen der Ärzteschaft. Sollte diese Annahme nicht stimmen, dann bleibt nur noch Raffgier als Grund über, wie zum Beispiel ein gutes Zusammenspiel zwischen der Pharmaindustrie, die in Deutschland im Jahr ihre mehr als drei Milliarden Umsatz mit blutdrucksenkenden Medikamenten nicht zum großen Teil einbüßen möchte und den Ärzten, die natürlich auch ihren wirtschaftlichen Nutzen aus derzeit 17 Millionen Patienten ziehen, die regelmäßig Arztpraxen und Apotheken stürmen, um sich Rezepte für blutdrucksenkende Medikamente vom Arzt und die Pillen vom Apotheker holen, die sie für ihr Überleben benötigen, weil sie keine Ahnung haben, daß ein essentieller Bluthochdruck womöglich doch behebbare Ursachen hat und die standarisierte, pauschale Aussage der Ärzte, daß ein essentieller Bluthochdruck immer und ausschließlich bis zum Lebensende mit extrem nebenwirkungsreichen und lebensverkürzenden Medikamenten in wegen einer Fehlregulierung des Körpers in Schach gehalten werden muß, schlicht und ergreifend Nonsens ist. So, eine der beiden Möglichkeiten muß es sein: nahezu flächendeckende ärztliche Unfähigkeit oder Gewinnmaximierung zu Lasten der Gesundheit der Patienten, die sich vertrauensvoll in die Hände eines Arztes begeben haben oder unfreiwillig in die gierigen Hände der Gesundheitsindustrie geraten sind. Meine Meinung ist es, daß irgendjemand im Gesundheitssystem einmal dringend das Unkraut herauspflückem muß. Hier ist noch einmal zum Herunterladen das PDF-Dokument, in dem steht, wie ich meinen Magnesiummangel mit einfachsten Mitteln abgestellt und danach unter größter Vorsicht und unter ständiger Kontrolle des Blutdruckes erfolgreich die blutdrucksenkenden Medikamente ausgeschlichen habe. Wenn möglich, helft bitte mit, diese Informationen möglichst weit zu streuen, denn damit kann viel menschliches Leid verhindert werden. Habt Ihr Euch vielleicht schon mal gewundert, warum Eure älteren Verwandten sich irgendwann einmal recht plötzlich von lebenslustigen, aktiven Menschen in antriebslose, etwas neben der Spur laufende Individuen verwandelt haben? Dies muß nicht unbedingt Gründe wie Alzheimer oder Demenz haben. Eine konventinelle Bluthochdruckbehandlung über ein paar Monate reicht schon, um so etwas auszulösen. PS: Sorry, daß ich auf diesem Thema im Moment so herumreite, aber ich habe das Gefühl, daß bei dem Thema Bluthochdruck in unserem Gesundheitssystem etwas gewaltig schiefläuft, was nicht nur für viel menschliches Leid sorgt, sondern jeden von uns über die schmerzlich hohen Krankenkassenbeiträge trifft. |